5. Juli 2015

Meisterprüfung im Discgolf

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber viele Scheiben!
Besonders am 27. und 28. Juni in St. Thomas am Blasenstein, dort fanden die ersten österreichischen Disc Golf Staatsmeisterschaften statt.
Alles präsentierte sich in meisterlicher Form, von der Länge des Rasens bis zum Kragen des Polo Shirts.
Nicht nur der Kurs über 21 Bahnen war zu bewältigen, sondern auch das Wetter. Denn während im Großteil Österreichs schönstes Wetter herrschte, war St. Thomas an diesem Wochenende mit heftigem Nass gesegnet. Dieses Gewitter sorgte für Spielunterbrechungen an beiden Turniertagen, welche für mich willkommene Pausen von den Bogeys bedeuteten.
Doch nicht jeder hatte so sehr mit seinem Spiel zu kämpfen wie ich, die Führenden glänzten mit starken ersten Runden, Harry 60 und Katka 66. Durch konstante Leistungen in den darauf folgenden Runden waren es auch diese beiden, die das Turnier für sich entscheiden konnten. Auf den nächsten Rängen landen der Vozeigebayer Jesse(nicht in der Staatsmeisterschaft gewertet) und Hannes, der als einziges Mitglied von a spusi day in der Open Wertung kühlen Kopf bewahrt und sich somit Silber sichert. Platz drei bei der Staatsmeisterschaft wird durch ein Stechen entschieden und geht an Lukas. Bei den Damen gewinnt die Turnier-Zweite Katharina die Goldmedaille vor Birgit und Irmgard.
Somit ist a spusi day mit drei von sechs Medaillen stark in den ersten Rängen vertreten, Lesern von Closer to the Pin werden davon nicht sonderlich überrascht sein. Drei von sechs ist eine gute Basis für die kommenden Staatsmeisterschaften- denn nach den Staatsmeisterschaften ist vor den Staatsmeisterschaften!
Gratulation an dieser Stelle nochmals an alle Gewinnerinen.

Ergebnisse hier:
http://www.pdga.com/tour/event/19989

No one is born a master or champion, also in disc golf.
And for this reason championships are existing, as the one from the 27th to the 28th of june in St. Thomas am Blasenstein- the Austrian Open.
Everything was in championship form, from the length of the grass to the collar of the polo shirts.
The challenge on this weekend was not only to play the 21 holes course but also to withstand the weather. While in most parts of Austria it happened to be nice weather, this was not the case for St. Thomas on that weekend. The thunderstorm even got too heavy to play on both days of the tournament. For me those breaks were welcome breaks of bogeys.
But not everybody struggled like me, the leaders started with a nice round on saturday, Harry with a 60 and Katka with 66 (par 67). With constant play they managed to stay on top for the rest of the weekend. On the next spots were a role model of a bavarian Jesse(not counted for austrian championship) and Hannes, who was the only open player of a spusi day to keep cool and so he was able to secure the second place(third in tournament). The bronze medal was decided in a playoff which was won by Lukas.
The austrian champion in the women division is Katharina(second in tournament) followed by Birgit and Irmgard.
So a spusi day members got three out of six medals, reader of Closer to the Pin won't be surprised. Three out of six is a good base for the next years- because after the championship is before the championship!
Congrats to the winners.

results:
http://www.pdga.com/tour/event/19989

11. Juni 2015

Echos und Schweißperlen

Vergangenes Wochenende fand das Smolenice Open 2015 statt, auf Closer to the pin gibts natürlich den Bericht dazu.
Als Spieler des Turnieres war man mehreren Herausforderungen gestellt: lange Holes, dichtes Gestrüpp abseits des Fairways, vielen Grad Celsius und einem langen Finale.
Der Schlosspark von Smolenice bot eine perfekte Kulisse für diese Veranstaltung und auch das Wetter spielte mit. Mit sommerlichsten Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein war es vor allem wichtig den Schatten zu suchen und zu trinken.
Natürlich waren Spieler aus verschiedensten (angrenzenden) europäischen Ländern vertreten und auch aspusiday schickte die schießwütigsten Spieler in die Slowakei. Viele angereiste Spieler dieses berüchtigten Vereins waren sogar so heiß auf das Werfen mit den Scheiben, dass sie mehr Würfe in ihre jeweiligen Runde einbauten als die Führenden. Nicht so bei Schoko, dem Masters Spieler der sich wohl versehentlich in der Open Klasse angemeldet hat und dann das beste daraus gemacht hat, er führte nach Runde Eins mit vier Würfen unter Par. Auch wenn er die Führung im Turnierverlauf nicht halten konnte spielte er eindeutig ganz ansehnlichen Golf.
Die Führende in der Damenwertung war die aus der Schweiz angereisten Natalie, sie war nach ihrer ersten Runde(zu deren Schock) auch vor den meisten Männern platziert.
Am Sonntag Nachmittag kam es zum Finalkrimi schlechthin. Auch aspusiday war vertreten, sowohl als Finalteilnehmer, wie auch als Zuseher.
Um soviel wie möglich vom Finale zu haben wurden die Bahnen verlängert und variiert und so kam es bei brütender Hitze zum mehrstündigen(es handelt sich um keinen Schreibfehler!) Finale über sechs Bahnen.
Bei den Damen entbrannte ein Rennen um Platz eins, welches Katka, die mit zwei Würfen hinter Natalie war, für sich entscheiden konnte. Nachdem der Herrensieger(Bernd) relativ ungefährdet ins Finale ging, konzentrierte sich das Publikum auf die folgenden Ränge. Aspusiday Mitglied Schoko auf Platz zwei wurde zum Publikumsliebling. Die Echos der Anfeuerungen und Klatscher störten jedoch weder das Monsterfinale, noch die Tierwelt, die ähnlich unberührt ist, wie im Prater(http://closertothepin.blogspot.co.at/2015/04/golfwiese-bleibt-golffrei.html). Am Ende gewinnt Bernd klar vor den geteilten Zweiten Krystof und Schoko(den Putt hättest du machen können).


Echos and beads of sweat

Last weekend was Smolenice Open 2015, and of course you can read the report on closer to the pin.
At this tournament the players were faced several challenges: long holes, thick bushes near the fairways, high temperatures and a long final.
The park around the castle of Smolenice was a perfect setting for this event and the weather played along as well. In such high temperatures you had to spot a place in the shadow and to drink enough.
The players of the tournament came from different european countries and aspusiday sent some motivated players too, some were so motivated that they threw more in their rounds than the top players. Not Schoko, the masters player who must have registered unintentionally as a open player and then did his best, he had the hot first round with four under par. Even though he dindn't hold on to his lead he still played some pretty good golf.
Leading in the women division was Natalie from Switzerland, she managed to be in front of most of the male players as well.
On sunday the finals were played. Aspusiday was involved too, as participant and as audience.
To get the best out of some long holes, some got extended or varied and so it happened to be a final six over several hours(no typing error) in the burning sun.
In the women division it came to a close game about the first place. At the end Katka, who was two strokes behind after three rounds, managed to take home the win. In the open division it was a pretty obvious win for Bernd and so the focus of the crowd was on the players behind him. Aspusiday member Schoko who was second happened to be the crowds favorite. The echos of the cheers and claps didn't disturb neither the monsterfinal, nor the wildlife, which is similar untouched as the one in prater is(http://closertothepin.blogspot.co.at/2015/04/golfwiese-bleibt-golffrei.html). At the end Bernd wins and the second place goes to Krystof and Schoko(you could have made that putt!).




17. Mai 2015

Alter vor Schönheit

Zwei Wochenenden, zwei Turniere. Zweimal zufrieden mit dem Ausgang des Turniers.
In Konopiste war ich erwartungsgemäß weit weg von einer Spitzenplatzierung, doch das konnte ich nun beim Castleland Open nachholen.
Gestartet hat das Turnier  für mich mit einem unerwarteten Zwischenfall, nicht das Verschlafen des Fahrers(wird an dieser Stelle anonym gehalten) ist gemeint, sondern das Einfangen eines Zwei-Würfe-Penalties. Nach vollendeter Runde und Zusammenzählen war ich zufrieden mit meinem Score von 61(sechs unter Par), doch tatsächlich war mein Score 62 und so habe ich für das falsche Zusammenrechnen zwei Strafpunkte bekommen und mich sozusagen zwei Flights nach hinten gezählt.
Durch meine bescheidenen Rechenkünste angestachelt habe ich beschlossen mich wieder nach vorne zu spielen und unnötig verlorenen Boden gut zu machen. Gedacht, getan. Durch eine zufriedenstellende Runde von 58 konnte ich mich an geteilte vierte Stelle spielen, am zweiten Spieltag konnte ich mit 57 die beste Runde des Turnieres einfahren und so knapp die Führung übernehmen. Meine Führung vor den finalen neun Bahnen betrug allerdings nur einen Wurf vor Oti und Mike und vier Würfe vor Bernd. Im Laufe des Finales wurde klar, dass Oti auch um den Sieg mitreden wollte. Das Putten machte wohl schließlich den Unterschied, wenngleich auch ich so manchen wichtigen Putt machte, war es nicht genug, um Oti von seiner Mission abzubringen.
Am Ende geht der Sieg verdient an Oti und den zweiten Platz mit einem Wurf Unterschied belegt Mike, für mich wird es Platz drei.
Es war also eine recht knappe Angelegenheit und ich weiß, ich kann noch besser und mir fehlt nicht viel auf den ersten Platz. Manch einer könnte es erraten- genau zwei Würfe..
Ich habe somit nächstes Jahr in Eisenstadt noch Platz zur Verbesserung und freu mich auf mein nächstes Turnier.


Two weekends, two tournaments. And I am satisfied with both of them.
As expected I was far away of a top spot in Konopiste, but I could catch up at the Castleland Open.
The tournament started with an unexpected incident, not the delay because of the sleeping driver(who stays anonymous here), but with a miscount after my first round. After the round was finished I was pretty satisfied with a score of 61(six under par), but my actual score happened to be 62 and so I got two penalty strokes and ended up with a 64. So I managed to fall back two flights.
My lack of math skills motivated me to make up some ground and play a good round. My second round was a 58, which put me up in fourth position. On day two I improved my last round again and played a 57 which was the best round of the tournament and so I was leading after three rounds. So before the final nine I was one stroke ahead of Oti and Mike and four ahead of Bernd. After some final holes it was obvious that Oti wanted more than a second place. The putting made the difference, even if I made some important putts as well, it wasn't enough to stop Oti.
At the end Oti managed to win, on the second place finished Mike and I finished at third position.
It was a close game and I know that I can still improve and I am not far away of a win. Someone could guess it- exactly two throws..
So I left some space for improvement for the next year and I am looking forward to my next tournament.

12. Mai 2015

Konopiště Open

Ein langes Golfwochenende ging zu Ende, doch wo soll ich nun beginnen zu berichten?
Das Konopiste Open 2015 war wohl eins der besten Turniere an denen ich bis jetzt teilgenommen habe, als Eurotour sicher auch eines der professionellsten und größten. 144 Spieler aus 14 Ländern spielten im Schlosspark von Konopiste. So mancher Österreicher(und rin) wurde bei den Scores mit australischer Fahne versehen, wahrscheinlich um die Internationalität des Turniers an die Spitze zu treiben.
Spielerisch gesehen war es für so einige österreichische Spieler durchwachsen und nicht jeder war mit all seinen Runden zufrieden. Man könnte dies auch teilweise auf die Länge der Bahnen zurückführen, bei denen man mehr Ärmel braucht als in heimatlichen Kursen gewohnt. Ich dachte über mich, dass ich über eine ganz passable Weite verfügen würde, doch ich wurde des besseren belehrt. Zum einen fehlte teilweise die Konstanz, die zusätzlich notwendig ist, und zum anderen ist auch meine Technik noch ausbaubar, offensichtlich wird das bei Vergleichen mit Spielern aus Skandinavien. Also geht das Feilen an der Technik munter weiter.
Doch nicht nur Drives, sondern auch Putten soll geübt sein. Durch die 10 Meter Markierungen merkt man wie oft solche Putts von Nöten wären. Ihr merkt also, es gibt viel zu tun!
Wenn auch vielleich nicht jeder mit seiner Tagesrunde zufrieden war, so wurde immerhin  eines Nachts bei einer inoffiziellen Players Party entschieden, dass österreichische Spieler wohl das höchste Bier-Rating des Turnieres einfahren dürfte. Dieses Rating ist zwar noch nicht PDGA konform, ist aber bei einem Turnier in Tschechien wohl mit einem top Ergebnis in der Nationenwertung gleichzusetzen.
Abschließend sollte erwähnt werden, dass Vorsicht geboten ist, die bei solch einem Turnier in Zukunft teilnehmen möchten. Denn nur weil es ein Eurotour Turnier ist, heißt das nicht, dass man auch mit Euros bezahlen kann. Und so bedanke ich mich bei diversen Geldgebern, die mir wieder mit der passenden Währung ausgeholfen haben.

Ergebnisse hier:
results:
http://www.pdga.com/tour/event/19639


A long weekend of golf is over, but where do I start to report?
The Konopiste Open 2015 was one of the best tournaments I attended, and as a Eurotour tournament it was the most proffessional and biggest too. 144 players of 14 different countries threw discs in the park around Konopiste castle. Some of the austrian players even got an australian flag on the score board, probably to make the tournament as international as possible.
Not all disc golfers of austria played their best golf on this weekend and so they weren't that satisfied after some rounds. One explanation could be the length of some holes, on which a big arm would be helpful. I myself thought that the length of my throws are pretty good but I need to improve my constancy. Another thing to improve is my technique as it was obvious in comparison to some scandinavian players. And so the work on my form continues.
Besides from long drives, some long putts were required also. Thanks to the 10 meter marks you could see how often you want and need to make those putts. As you can see, there are a lot of things to do!
Even many players weren't that satisfied with their rounds, it was decided on a rather inofficial players party that the beer rating of some austrian players had to be one of the highest. This rating is not pdga approved but on a tournament in the Czech Republic it has a similar status as a top place in the nations cup.
A important message at the end is, that you should be cautious on such tournaments. Only because it's called Eurotour it doesn't mean that they accept euros. And so I have to thank some of my sponsors to help me with the correct currency.


Schloss Konopiste bei Nacht
Weg vom Motel zu Hole1 

6. Mai 2015

Spannung steigt

Kurz aber heftig. So könnte man meine Vorfreude auf mein nächstes Turnier beschreiben. Erst am Ende der Anmeldephase hab ich es von der Warteliste in die Starterliste geschafft und erst spät wusste ich ob ich, aus zeitlichen Gründen, nun auch wirklich teilnehmen kann.
Doch nun ist es nicht mehr lang- meine Koffer sind schon halb gepackt, die Erinnerungsemails wurden gelesen und die Vorfreude steigt. Also auf zum ersten Eurotour Turnier in meiner Turniergeschichte, zum Konopiště Open 2015.
(Länge des Posts wegen packen gekürzt!)


Short but intense. That's the best description of my anticipation for my next tournament. At the end of the registration phase I made it from the waiting list to the players list. And late could I tell whether I would be able to attend or not.
But now the time has nearly come- my bags are almost packed, last reminding emails are checked and the anticipation is increasing. So let's start my first eurotour event of my career, the 
Konopiště Open 2015.
(length of post due to packing reduced!)